Wer ist Martin Dietrich?


Schon wieder einer, der sich mit dem Deckmantel der Kunst des Kommerzes bedient? 
In Zeiten, wo die Kunstberichterstattung zu Gunsten der Adabeiberichterstattung ins Hintertreffen gerät und man das Gefühl bekommen könnte, die Kunsthistoriker wären schon vor den Künstlern tätig gewesen, sind die Arbeiten Martins richtig wohltuend. Ich bin mit Martin nun seit 6 Jahren befreundet und habe ihn schätzen gelernt und ich kann Ihnen versichern, Martin ist mit Sicherheit nicht oben genannter Klientel zuzuordnen. Martin ist 1972 in eine Großfamilie hineingeboren worden. Allzufrüh verstarb seine Mutter und gerade deshalb schlummerte sein Talent Jahre lang. Vor vier Jahren malte Martin sein erstes Bild seit seiner Schulzeit und ich durfte ihm über die Schulter schauen. Es war für mich unfassbar, wie jemand, der Jahre lang nicht gemalt hat, so virtuos und so gekonnt mit akrobatischer Sicherheit den Pinsel auf die Leinwand setzt. Ich erinnere mich an meine Wiener Zeit, als ich Christian Ludwig Attersee oder Adolf Frohner bei der Arbeit zusehen durfte. Letzterer übrigens hätte als Professor seine helle Freude mit Martin gehabt. So also freuen wir uns über die erfrischenden Interpretationen seiner Bilder. Ich will nicht wie ein Kunsthistoriker etwas hineininterpretieren, noch etwas herauslesen. Dies will ich Euch als Betrachter überlassen.

 

(Herbert Meusburger, Bildhauer)

 

 


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martin dietrich

 wilbinger 660

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